Equipment Tipps für Südindien

Ein absolutes Muss für jede Rucksackreise ist eine Stirntaschenlampe. Bei den zahlreichen Stromausfällen in Südindien braucht man diese fast mehrmals täglich. Am besten eine kleine leichte mit mindestens 3 LED Lampen. Herkömliche Birnen können mit der Leuchtkraft und der Sparsamkeit von LED´s nicht mithalten, also lieber ein bißchen mehr Geld ausgeben. Mindestens spritzwassergeschützt sollte sie ebenfalls sein, wasserdicht natürlich noch besser.
Die Vorteile einer Stirntaschenlampe
Größter Vorteil ist natürlich die Tatsache, dass man beide Hände frei hat und der Lichtkegel immer in Blickrichtung ist. Hat man die Lampe immer dabei, kann man die Stromausfälle sehr gelassen sehen und genau mit dem weitermachen was man gerade vorhatte. Oft auch praktisch bei nächtlichen Klogängen auf die Gemeinschaftstoiletten von Low Budget Hotels. Aber die Stirntaschenlampe ist nicht nur auf Reise praktisch, zu Hause benutze ich sie genauso oft. Zum Lesen benutze ich ausschließlich meine Strintaschenlampe. Daher ist das hier ein ausdrücklicher Kaufbefehl!!
Klamotten
Der Rucksack sollte bei Reisebeginn eigentlich nur halb voll sein. Hosen und T-Shirts sind so billig, dass man eigentlich gar nicht waschen braucht. Gewaschen haben wir aber trotzdem denn die T-Shirts sahen auch noch gut aus und wollten nach der Reise weiterverwendet werden. Lieber am Anfang aber wegen Abfärbegefahr am Anfang separat oder per Hand waschen. Besonders beliebt waren die traditionellen Fisherpants aus leichten Stoffen. Keine Hose aus Deutschland kann bei den indischen Temperaturen mit diesen Hosen mithalten.
Schuhe
Ich selber hatte Trecking-Sandalen und leichte Trecking-Halbschuhe dabei. Meiner Meinung nach für alle Grundbedürfnisse ausreichend. Wer in den Bergen oder vermehrt in unwegsamen Gelände unterwegs ist sollte über Wanderschuhe nachdenken. Sind nur leider meistens recht groß und schwer. Auf unseren Freizeit-Touren durch den Dschungel habe ich Wanderschuhe nicht vermisst. Flip-Flops werden auch immer oft und gerne getragen, kann man sich aber billig dort kaufen.
Rucksack
Ich geh mal davon aus, dass die meisten von Euch schon einen Rucksack haben. Wer sich noch einen zulegen will: Wir hatten alle Rucksäcke mit einer durchschnittlichen Größe von 70 Litern mit. Von der Größe her ausreichend für 4-6 Wochen. Sehr praktisch sind Rucksäcke mit einem großen Seiten- oder Fronteingriff. Alles weiter am besten durch eine gute Beratung in einem Fachgeschäft.
Insektenschutz
Ein Moskitonezt ist Nachts unverzichtbar und bietet bei richtiger Anwendung einen sehr guten Schutz. An Insektenspray ist meiner Meinung nach Azaron Tropen von den deutschen Mitteln immer noch am besten. Versagt aber oft genug, so dass man noch zusätzlich auf Mosquitocoils zurückgreifen muss. Diese ganzen Schutzmaßnahmen kommen aber nur in der Dämmerung zum Tragen. Tagsüber findet man vor allem in Küstennähe kaum Mücken. Ein weiterer Punkt, der das Reisen in Indien sehr angenehm macht.
Sonstiges
Strandtücher kauft Ihr am besten auch vor Ort. Die allseitsbeliebten indianstyle Tücher gibt es überall sehr billig. Schlafsack braucht man nicht, wenn man plant nur in Hotels zu übernachten. Auch unter den Low Budget Hotels findet man viele saubere in denen man weder Schlafsack noch eigenes Bettzeug braucht. Vorrausgesetzt man ist kein kleines Sensibelchen.
Geschrieben von Hanta am 16.05.2005

